Martina Schiltknecht https://martinaschiltknecht.ch Beratung und Heilbehandlungen für Mensch und Tier Wed, 29 Jan 2020 15:26:42 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 https://martinaschiltknecht.ch/wp/wp-content/uploads/2018/10/cropped-martina-schiltkencht-webseite-icon-32x32.png Martina Schiltknecht https://martinaschiltknecht.ch 32 32 Was mir auf der Zung brennt https://martinaschiltknecht.ch/2020/01/24/was-mir-auf-der-zung-brennt/ https://martinaschiltknecht.ch/2020/01/24/was-mir-auf-der-zung-brennt/#respond Fri, 24 Jan 2020 20:22:34 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1796

Was mir auf der Zung brennt

Das, was in Australien (und nicht nur dort) gerade abgeht, macht mich zutiefst betroffen. Nein, es ist viel mehr als zutiefst betroffen. Es ist schwer, Worte dafür zu finden und ein grosses Ohnmachtsgefühl möchte sich in mir ausbreiten. Das Annehmen dieser Ohnmacht, ohne ihr den Raum zu überlassen, lässt mich in meiner Kraft bleiben und handeln. Ich kann etwas ändern. Und du auch!

Darum schreibe ich diese Worte. Um dir aufzuzeigen, mit welchem Schritt du jetzt beginnen kannst, um etwas für dich und somit für die ganze Welt zu ändern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass wir unsere Welt nicht in ein Aussen (der Rest der Welt) und ein Innen (das Ich) aufteilen können. Wir können nicht in eine Menschheit und in eine Umwelt aufteilen. Das Aussen spiegelt uns unsere Innenwelt. Australien spiegelt die Menschheit. Wir sind alle verbunden. Wir sind alle eins.

In den letzten Tagen und Wochen ist der Reiher bei mir wieder sehr präsent und begrüsst mich regelmässig auf meinen Spaziergängen mit Geppo. Der Reiher ist der Hüter der Elemente. Und genau um das Ungleichgewicht der Elemente geht es in Australien und in der gesamten Welt. Australien brennt, es fehlt an Wasser. Das Element Wasser steht im Schamanismus u.a. für die Gefühlswelt. Letztes Jahr habe ich bereits davon geschrieben, dass nach meinem Empfinden das Zulassen der Gefühle einer der wichtigsten Schritte ist, welcher für die Menschheit ansteht.

Die Rückverbindung mit unseren Gefühlen ist notwendiger denn je. Wir alle haben bereits in unserer Kindheit unterschiedliche Verletzungen und Ängste sowie Schmerz durchlebt und damals erfolgreich eine Schmutzmauer aufgebaut, die uns vor diesen negativen Gefühlen geschützt hat. Doch diese haben sich deswegen nicht in Luft aufgelöst. Nein, im Gegenteil, sie sitzen in deinem Körper. Gut konserviert und unter einem Deckel verschlossen, brodeln sie vor sich hin. Die Folge davon ist, dass sehr viele Menschen ihre Gefühle weggesperrt haben und es oft gar nicht realisieren.

Menschengruppen schliessen sich zusammen und beten um Wasser für Australien. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu erkennen, dass wir weltliche Probleme und Katastrophen nicht ausschliesslich mit Aktionen im Aussen lösen können. Es geht immer um die eigenen Probleme und Verletzungen. Daher ist es so wichtig, dass wir unsere Wahrnehmung für die Zusammenhänge zwischen unserer Innenwelt und der vermeintlichen Aussenwelt schulen. Es geht darum, ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zu entwickeln.

Wir sind als Menschheit aufgefordert, uns unseren eigenen inneren Verletzungen zuzuwenden, hinzuschauen und vor allem zu FÜHLEN, damit Heilung geschehen kann! Es führt kein Weg daran vorbei. Es geht um die Eigenverantwortung von jedem Einzelnen. Schlussendlich sind Projektionen nur der klägliche Versuch, seinen eigenen Schmerz und Hass über das Auslassen an Drittpersonen zu lindern.

 

Mit jeder Verletzung, die du in dir heilst, heilst du die Welt ein Stück mit. Du kannst JETZT damit beginnen.

 

Lasst uns wieder fühlen.
Lasst uns wieder berührbar werden.
Lasst uns wieder verletzlich zeigen und echt.
Lasst uns ein neues Miteinander finden, wie wir Beziehungen leben. Beziehungen zu Menschen, Tieren und überhaupt allen Mitlebewesen und Mutter Natur.
Das Wasser fliesst durch dich. Die Heilung auch.

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Ich habe ein Gefühl im Kopf https://martinaschiltknecht.ch/2019/07/05/ich-habe-ein-gefuehl-im-kopf/ https://martinaschiltknecht.ch/2019/07/05/ich-habe-ein-gefuehl-im-kopf/#respond Fri, 05 Jul 2019 08:41:43 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1736

Ich habe ein Gefühl im Kopf

Was wäre, wenn all die Herausforderungen und Hürden in unserem Leben dazu dienen, Anlauf zu holen zu etwas Grösserem? Wenn unsere vermeintlichen Schwächen auch unsere Stärken sind? Viel zu oft bremsen wir uns mit unserem Gedankenkonstrukt selber aus. Wir schauen nur von einer Seite auf unsere Probleme und sehen nicht, dass sich dahinter ein grosses Geschenk verbirgt. Mit einem ganzheitlichen Blick können wir erkennen, dass durch diese Herausforderungen unsere Gaben und Talente zu wahren Perlen heranwachsen.

Früher empfand ich mich mit meiner Feinfühligkeit oft fehl am Platz. Ich verurteilte mich lange dafür, dass ich nicht so funktioniere wie die Mehrheit der Menschen. Ich verurteilte mich dafür, dass mir viele Situationen einfach nicht am Arsch vorbei gingen. Es war so, als ob sich die Dramen der anderen Menschen und der Welt in mir drinnen abgespielt hätten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich mit mir selber gehadert habe und mich beschimpft habe, dass ich fühle, wie ich fühle: Wie es meinem Nachbarn geht oder der netten Dame vor mir an der Kasse. Und wie es all den anderen Lebewesen geht, denen ich begegne. Wobei sich eine Begegnung nicht auf eine 1:1 Situation beschränkt. Eine Begegnung findet bereits statt durch ein Bild, welches ich in der Zeitung sehe. Oder durch eine Erzählung. Ja, es reicht sogar ein einzelner Gedanke und umgehend findet eine Verbindung der Energiefelder statt. Und wenn wir auf Fühlen ausgerichtet sind, dann empfinden wir unmittelbar, wie es zum Beispiel diesem Kind auf der Flucht gerade ergeht. Oder wie sich Tiere in Massentierhaltungen fühlen, wie sie dahin vegetieren und es rein gar nichts mehr mit Leben zu tun hat.

Nun ist es für unser eigenes Wohlbefinden essenziell, dass wir lernen uns abzugrenzen. Abgrenzen und dennoch ein offenes, fühlendes Herz behalten – das ist die Kunst und Herausforderung. Ziel ist es eben nicht, unsere Herzen zu verschliessen und emotional abzustumpfen. Da landen wir nämlich genau dort, wo sich der Grossteil der Menschheit heute befindet – im Kopf, abgetrennt vom Herzen. Unser Herz brauchen wir, um empathisch zu sein.

Viele Menschen meinen, dass sie fühlen, dabei sind sie im Kopf. Die Gefühle sind nur gedachte Gefühle und finden im Kopf statt. Wie finden wir nun heraus, ob es sich um die echten Gefühle handelt oder um vermeintliche Pseudo-Gefühle in deinem Kopf? Das herauszufinden, ist einfach: Wenn du das Gefühl mit jeder Zelle deines Körpers spürst und es dich BERÜHRT, dann ist es echt. Es füllt dich von innen heraus und du spürst es im ganzen Körper. Gefühle berühren und machen etwas mit uns. Sie lösen sowohl Freude aus wie auch Schmerz. Und da sind wir bei einem weiteren, wichtigen Punkt: Die Menschen wollen keinen Schmerz fühlen. Schmerzen werden unterdrückt. Koste es, was es wolle. Dabei ist Schmerz etwas, das wir als heilend anschauen dürfen. Er öffnet uns die Augen und zeigt uns den Weg.

Der Schmerz zeigt uns auf, dass wir alle miteinander verbunden sind. Dass wir in der Essenz alle eins sind. Wenn wir es zulassen, dann spüren wir einander. Es gibt keine Trennung zwischen dir und mir. Diese Erkenntnis ist Heilung pur! Gerne möchte ich darauf anhand eines Beispiels mit Tieren näher eingehen. In unserer heutigen Landwirtschaft wird es leider als normal angeschaut, dass die Jungtiere unmittelbar oder spätestens ein paar Stunden nach der Geburt der Mutter weggenommen werden. Die Begründung lautet, dass so kurz nach der Geburt noch keine Bindung vorhanden sei. Echt jetzt? Glaubst du das wirklich? Meine ehrliche Meinung dazu: Einen solchen Schwachsinn können wir nur dann glauben, wenn wir von unseren Gefühlen getrennt sind. Wenn wir uns vom System haben abstumpfen lassen. Ich verspreche dir: Sobald du die Gefühle wieder an dich heranlässt, kannst du es nicht mehr weiter ignorieren. Weil du dann am eigenen Körper spüren wirst, dass es nicht die Wahrheit ist. Weil auch dich der Schmerz ein Stück weit zerreissen wird. Er berührt dich und weckt dich aus dem Standby-Modus.

Gefühle zulassen sehe ich als einen der wichtigsten Schritte, welcher für die Menschheit ansteht. Wenn wir die Gefühle an uns heran lassen, dann schaffen wir es irgendwann nicht mehr, einfach wegzuschauen.

Das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf braucht unsere Welt dringender denn je. Unser Tun und Handeln von jedem einzelnen ist gefragt. Dein Tun wird jedoch geprägt durch das, was du bist oder sein könntest. Wer bist du wirklich? Dies ist die Grundfrage, damit du aus deinem Herzen zum höchsten Wohl für unsere Erde handeln kannst. Dein Handeln hat dann den grössten Nutzen, wenn du weisst, wieso du hier bist und was deine Aufgabe ist.

Mein grosser Wunsch ist es, dass immer mehr feinfühlige Menschen in ihre Kraft und Ausrichtung kommen, um auf der grösseren globalen Ebene mit ihrem Menschsein etwas zu verändern. Dafür braucht es eine innere Klarheit und Mut, seine Stimme zu erheben. Bist du auch dabei?

Wenn du dir dazu Unterstützung wünschst, melde dich bei mir.

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Zeichen erkennen und danach leben https://martinaschiltknecht.ch/2019/05/09/zeichen-erkennen-und-danach-leben/ https://martinaschiltknecht.ch/2019/05/09/zeichen-erkennen-und-danach-leben/#respond Thu, 09 May 2019 18:47:05 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1428

Zeichen erkennen und danach leben

Mit was für einer unglaublichen Treffsicherheit uns das Universum Botschaften zukommen lässt, bringt mich immer wieder zum Staunen.

Ganz genau in der Sekunde, in welcher ich morgens die Fensterläden öffnete, rauschte es vor dem Fenster und es wurde für einen Moment dunkel. Der Graureiher mit seiner Flügelspannweite von fast zwei Metern fliegt gerade in diesem Augenblick vor meinem Fenster vorbei. Das sind Momente, die mich tief berühren und wo ich einfach weiss, dass diese Begegnung mir etwas mitteilen möchte. Sonst wäre das Timing nicht so perfekt gewesen.

Die Reihermedizin unterstützt uns dabei, das loszulassen, was zu viel ist und nicht mehr zu uns gehört, uns von fremden Energien zu reinigen und uns ganz mit unserer Quelle zu verbinden. Mal in völliger Ruhe im Fluss, mal in den Lüften fliegend oder ein anderes Mal alte Zeremonien und heilsame Rituale tanzend. Das alles in einer spielerischen Art, zwischen den Elementen zu wechseln und Lösungen zu finden.

Wieso teile ich das mit dir? Um dir anhand meines Beispiels aufzuzeigen, was es bewirken kann, wenn wir uns auf die Zeichen einlassen und den Impulsen nachgehen, die solche Botschaften in uns in Bewegung bringen. Die Begegnung mit dem Graureiher hat mir geholfen, einen blinden Fleck zu beleuchten, und hat mich als Folge davon dazu bewogen, mein Angebot zu überarbeiten und erweitern. Ab sofort werde ich meiner Arbeit mit Menschen noch mehr Gewicht geben. Natürlich werde ich nach wie vor eine Stimme für die Tiere sein und auch energetisch weiterhin sehr gerne für sie arbeiten. Daran wird sich nichts ändern.

 

Mit meiner neuen Ausrichtung möchte ich Menschen vermehrt dahin begleiten, mutig ihrer Sehnsucht zu folgen. Der Seele zu lauschen, wohin der nächste Schritt führt. Du erkennst immer besser, was für dich stimmig ist und was nicht mehr zu dir gehört. So offenbart sich in dir dein ureigener Weg der Heilung. Das Wirken und die Liebe von uns aller Menschen, die dabei sind sich selber zu heilen, fliessen weiter. Weiter zu allen Lebewesen, Mensch und Tier, und zu Mutter Erde.

 

Mit dem Graureiher klopft eine neue Energie bei mir an, welche sich als Unterstützung in meinem Leben zeigt. Er lehrt mich, meinem tiefen inneren Wissen noch mehr zu vertrauen und meine Lebensaufgabe anzunehmen und zu leben. Die Botschaft ist: „Du verstehst ohne Worte, kannst Menschen in unbekannte Welten führen und sie so für ihre eigene innewohnende Weisheit öffnen.“ Das Verstehen ohne Worte ist tatsächlich eine meiner Gaben, welche ich in die Welt tragen darf.

Wenn auch du einem Krafttier oder Zeichen begegnet bist und mehr darüber erfahren möchtest, was es dir aufzeigt und welche nächsten Schritte in deinem Leben anstehen, dann unterstütze ich dich gerne dabei.

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Was spiegelt mir mein Seelentier? https://martinaschiltknecht.ch/2019/01/24/was-spiegelt-mir-mein-seelentier/ https://martinaschiltknecht.ch/2019/01/24/was-spiegelt-mir-mein-seelentier/#respond Thu, 24 Jan 2019 10:35:33 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1385

Was spiegelt mir mein Seelentier?

Seelentiere sind unsere treuen Begleiter. Doch sie sind noch viel mehr. Sie sind Lehrer für dein persönliches Wachstum. Wenn wir es wollen und zulassen, können wir aus dem täglichen Zusammenleben mit ihnen sehr viel über uns selber lernen.

Die meisten Tierhalter wünschen sich ein Seelentier an ihrer Seite, ist die Verbindung zu ihnen doch sehr tief und Worte mögen nicht beschreiben, welche Liebe man für sie empfindet. Oft bringt das Zusammenleben mit einem Seelentier jedoch auch grössere Herausforderungen mit sich, da sie unser unbewusstes Verhalten, unsere jahrelang trainierten Glaubensmuster und Ängste spiegeln.

Jedes Tier bringt aufgrund seiner Genetik, Rassezugehörigkeit und seiner Vergangenheit einen eigenen Rucksack an Themen und Prägungen mit sich. Gewisse Eigenschaften sind im Vorfeld erkennbar, andere schlummern noch im Verborgenen und lassen sich auf Anhieb nicht so schnell entdecken. Auch wenn wir uns noch so gut darüber informieren, was für ein Tier mit welchen Eigenschaften wir in unser Leben holen möchten, am Schluss mischt das Leben selber mit und dieses irrt sich nie. Das Gesetz der Resonanz wirkt immer, auch zwischen unseren Tieren und uns.

Die Tiere, welche in unser Leben kommen, haben energetisch betrachtet eine ähnliche Schwingung wie wir. Das heisst, wir haben (meistens unbewusste) Gemeinsamkeiten, welche die Tiere uns dann im Zusammenleben mit ihrem Verhalten spiegeln. Das Verhalten, das dich an deinem Begleiter am meisten stört, welches sich am hartnäckigsten hält und sich nicht so leicht wegtrainieren lässt, entspricht deinem Thema. Das kann z.B. Unsicherheit sein, diverse Ängste, fehlendes Vertrauen, Kontrollsucht, Freiheit usw.

Nehmen wir als Beispiel das Thema Angst. Ein unsicherer Hund mit vielen Ängsten zieht bei dir ein. Wenn du selber ganz in deiner Mitte und im Vertrauen bist, kannst du einen Hund mit Ängsten viel einfacher durchs Leben begleiten, weil ihr euch nicht gegenseitig hochschaukelt und du auf sein Verhalten mit Gelassenheit reagierst. Hast du in dir jedoch ebenfalls noch Angst-Themen, die darauf warten, angeschaut zu werden, dann wird die Angst des Hundes deine Angst triggern und deine Angst wird die Angst des Hundes nochmals verstärken. Dann geht ihr bei diesem Beispiel in Resonanz. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es in dieser Konstellation aufwendig sein wird, erfolgreich an den Ängsten des Hundes zu arbeiten, da ihr laufend in Resonanz geht und ihr euch in diesem Thema gegenseitig runter zieht.

In einer solchen verzwickten und anstrengenden Situation breitet sich Frust aus, da man doch ständig mit dem Tier übt, alles gibt und doch nicht auf einen grünen Zweig kommt. Ich rede da aus eigener Erfahrung. Mehrmals hat mich Geppo, mein Hund, an den Rand der Verzweiflung gebracht. Ich wusste nicht mehr wie weiter. Ich war am Ende mit meinem Latein… aber auch mit meinen Nerven und meiner Motivation. Manchmal kommt sogar der Punkt, wo man resigniert. Manchmal kommt er sogar mehrmals, dieser Punkt. Bei mir hat er (jedoch erst in einer Wiederholungsschlaufe ;-)) glücklicherweise gleichzeitig die Kehrtwende beinhaltet. Oder den Anfang von etwas Neuem. Als ich damals erneut an diesem Punkt der Resignation war, hörte ich in mir immer wieder diese leise Stimme rufen: „Es geht um dich!“. Damals wusste ich noch nicht so genau, wie das genau gemeint ist und vor allem, was ich mit dieser Info nun anfangen soll.

Zwischenzeitlich sind ein paar Jahre vergangen und ich durfte erkennen, was für Geschenke in solchen Tiefpunkten stecken. Sobald du anfängst, an deinen Themen zu arbeiten und dich selbst veränderst, verändert sich deine Energie und dies wiederum wird auch die Energie und das Verhalten des Tieres beeinflussen. Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass das Training mit Hund oder Pferd plötzlich viel einfacher geht, nachdem man an den energetischen Ursachen gearbeitet hat. Lösen wir eine Blockade im Ursprung, sprich im Energiefeld, kann danach erwünschtes Verhalten im Aussen einfacher aufgebaut und umgesetzt werden.

Der Wunsch, sein Tier zu verstehen und ihm in seinen Themen zu helfen, und die Beschäftigung mit sich selbst, lassen sich nicht voneinander trennen. Manchmal benötigt eine solche Aufarbeitung einen längeren Zeitraum, denn oft geht es bei solch ausgeprägten Spiegelthemen nicht nur um eine Kleinigkeit, sondern es handelt sich um persönliche Grundmuster. Diesem Prozess darf man Raum geben. Aus diesem Grund besteht meine Begleitung im Programm „Spiegelbild“ auch nicht nur aus einem einzigen Gespräch, sondern dauert bis zu vier Monate. Wenn du dir die Zeit nimmst, diese Muster bei dir anzuschauen, kommst du dir und deinem wahren Wesen immer näher. Mit jeder Erkenntnis wirst du freier und erlangst neue Sichtweisen. Du wirst mehr Klarheit entwickeln zu Themen in deinem Leben und du lernst die Beziehung zwischen dir und deinem Tier von einer tieferen Ebene aus betrachten.

Hast du ein Seelentier als Begleiter in deinem Leben? Interessiert es dich, mehr zu erfahren über deine persönlichen Wachstumsmöglichkeiten und wie dich dein Tierfreund darin unterstützt? Melde dich bei mir, ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

 

 

PPS: In meinem Newsletter erfährst du in einer persönlichen Geschichte mehr über das Mitspracherecht der Resonanz und wie mir das Leben die Tiere geschenkt hat, welche auch wirklich zu mir passen. Das waren nicht zwingend die, die ich mir auch ausgesucht hatte. J

 

 

Photo by Mikhail Vasilyev on Unsplash

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Der Schlüssel liegt im Fühlen und nicht in der gesetzlichen Verankerung https://martinaschiltknecht.ch/2018/12/03/der-schluessel-liegt-im-fuehlen-und-nicht-in-der-rechtlichen-verankerung/ https://martinaschiltknecht.ch/2018/12/03/der-schluessel-liegt-im-fuehlen-und-nicht-in-der-rechtlichen-verankerung/#respond Mon, 03 Dec 2018 16:08:41 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1199 Wenn man die Gefühle an sich heranlässt, dann schafft man es irgendwann nicht mehr, einfach wegzuschauen. Darum wünsche ich uns Menschen, dass wir wieder mehr fühlen.

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Der Schlüssel liegt im Fühlen und nicht in der gesetzlichen Verankerung

Ja, ich bin enttäuscht über den Abstimmungsausgang der Hornkuh-Initiative. Jedoch brachte die Initiative viel Medienpräsenz und so hat die Angelegenheit trotzdem eine positive Bewegung zum Wohl der Tiere gebracht. Weit über die Landesgrenzen hinaus wurden die Menschen mit dem Thema Enthornung bei Kühen und Ziegen in Berührung gebracht.

Auch wenn es für keine gesetzliche Verankerung gereicht hat, so können wir uns alle ab sofort mehr für das Wohl und die Würde aller Tiere einsetzen. Der Schlüssel liegt im Fühlen! Wenn wir rein mit dem Verstand entscheiden, sind wir von unseren Gefühlen getrennt. Mit dem Verstand alleine lassen sich Entscheide rationaler ausführen. Wir entscheiden über das Enthornen von Kühen und Ziegen, ohne ihren Schmerz zu fühlen. Die Menschen urteilen verstandesmässig auch, dass es völlig in Ordnung ist, gleich nach der Geburt ein Kalb der Mutter wegzunehmen, dass da noch keine Bindung bestehe.

Erst kürzlich war ich an einem Anlass auf einem modernen Bauernhof. Den Tieren auf diesem Hof geht es gut und man merkt, dass ihre Gesundheit und ihr Wohl dem Bauern grundsätzlich wichtig sind. Doch auch dort geschieht noch vieles aus dem reinen Verstand heraus. Ich laufe in eine Halle, wo ein Familienanlass stattfindet. Dort entdecke ich in der gleichen Halle diverse Iglus und weitere Gruppen mit Kälbern. An einem anderen Ort eine Kuh separiert in der Box, die Geburt steht kurz bevor. Ich habe mit ihr gesprochen, ihr alles Gute gewünscht und mir gedacht, ach, wenn du wüsstest. Und vielleicht weiss sie es auch, vielleicht hat sie es schon viele Male durchleiden müssen. Wieder einmal direkt damit konfrontiert zu werden, wie unsere Milchwirtschaft funktioniert und wie die Realität aussieht, mit so viel Schmerz und Leid…. das hat mir Tränen in die Augen getrieben. Ich habe jedoch festgestellt, dass diese Situation für die meisten der anderen Besucher völlig normal war. Wieso schauen wir es als normal an, dass Kälber von ihren Müttern getrennt aufwachsen müssen? Und wieso glauben die Menschen, dass da noch keine Bindung zwischen Mutter und Kind besteht? Für mich liegt ein Teil der Antwort darin, dass viele Menschen zu wenig fühlen und ein Stück weit von ihrem Herzen getrennt sind.

Tiere haben Gefühle und ein Schmerzempfinden wie wir Menschen. Je nach Tierart haben die Mütter ebenfalls eine tiefe Verbindung zu ihren Kindern wie auch Menschen-Mamas bereits eine Verbindung zu ihren Kindern schon während der Schwangerschaft haben. Wo ist der Unterschied? Die Tiere sind uns in vielem so viel ähnlicher, als der Mensch wahrhaben will.

Wenn du das nächste Mal einer Kuh, einem Schaf, einer Ziege, einem Huhn, einem Schwein… begegnest, probiere doch mal aus, mit dem Tier Kontakt aufzunehmen und zu spüren. Wenn es das Tier zulässt, schaue in seine Augen. Fühle die Verbindung zwischen euch. Was macht es mit dir?

Wenn wir wieder beginnen die Tiere zu spüren und zu verstehen und wenn wir mit unseren Gefühlen wieder wahrnehmen dürfen, was für eine bedingungslose Liebe sie uns entgegenbringen, dann ändert sich danach auch das Denken und komplett neue Sichtweisen entstehen. Das Wohl der Tiere wird sich verbessern, je mehr Menschen sich wieder erlauben zu fühlen.

Wenn man die Gefühle an sich heranlässt, dann schafft man es irgendwann nicht mehr, einfach wegzuschauen. Darum wünsche ich uns Menschen, dass wir wieder mehr fühlen.

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Ein JA für die Würde der Kühe und ein JA für das Tierwohl https://martinaschiltknecht.ch/2018/11/14/hornkuh/ https://martinaschiltknecht.ch/2018/11/14/hornkuh/#respond Wed, 14 Nov 2018 13:04:14 +0000 https://martinaschiltknecht.ch/?p=1141 Die Abstimmung ist eine gute Gelegenheit, unsere Stimme den Tieren zu geben. Für mehr Würde, Respekt und Liebe unseren Mitlebewesen gegenüber. Für ein Ja zum Horn, welches die Natur der Kuh gegeben hat und für diese von grossem Nutzen ist. Auch ein Ja, um nicht weiter wegzuschauen.

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Ein JA für die Würde der Kühe und ein JA für das Tierwohl

Am Wochenende bin ich diesen wundervollen Tieren begegnet und habe mich geschätzt 30 Minuten mit ihnen ausgetauscht und ihre Gesellschaft genossen.

Kühe schaffen es immer wieder, mich so ins Jetzt zu holen, dass ich alles um mich herum vergesse – alle Gedanken und auch die Zeit. Zwischendurch habe ich mich selber beobachtet, wie ich lachend, strahlend den Kühen gegenüber stand und mir ihre Energie einfach so gut tat.

Diese Kühe hatten das Glück, etwas zu haben, was viele von ihren Artgenossen leider nicht mehr haben – ihre Hörner und somit ein Teil ihrer Würde.

Wenn du die Gelegenheit hast, nimm dir doch etwas Zeit und beobachte behornte Tiere. Wie sie ihre Hörner als Werkzeug benutzen und damit millimetergenaue Bewegungen ausüben, ist für mich total faszinierend. Erst kürzlich habe ich ein Video gesehen, wie eine Kuh mit ihrem Horn das Auge ihrer Nachbarin reinigt und pflegt. Das hat mich sehr beeindruckt. Eine falsche Bewegung und das Auge ist futsch! Also nix mit toter Materie, das Horn ist stark durchblutet und mit Nerven versehen. Die Schleimhaut der Stirnhöhle setzt sich fort bis ins Horn und dieses gehört dadurch faktisch zur Stirnhöhle. Bei jedem Atemzug werden auch die Hörner von der durch die Nase eingeatmeten Luft durchlüftet. Die Hörner sind generell wichtig für eine bessere Immunabwehr und natürlich für die Kommunikation untereinander. Argumente für die Hörner gibt es noch viele weitere, das waren nur ein paar und die Liste ist unvollständig.

Im Vorfeld der Abstimmung werden von vielen Seiten Pro- und Kontra-Argumente geliefert. Jenseits von allen Argumenten macht mich ein Fakt sehr traurig und gleichzeitig auch sehr wütend: Gemäss einem Interview von KAG freiland mit Frau Dr. Anet Spengler Neff sind gleichartige Eingriffe bei Haustieren seit 2008 durch das Tierschutzrecht verboten. Und wieso um Himmels Willen dürfen Kühe und Ziegen weiterhin enthornt werden? Weil die Gesellschaft zwei Klassen macht. Die Haustiere sind den Menschen näher, sind uns lieber, sind unsere Freunde. An den Kühen (Ziegen, Schafen, Schweinen…) bedient sich der Mensch. Es ist ein Produktionsmittel und man will einen möglichst hohen Profit. Immer noch viel zu viele Menschen schauen hier weg. Anders lässt sich diese grosse Diskrepanz – selbst im Tierschutzrecht – nicht erklären.

Die Abstimmung ist eine gute Gelegenheit, unsere Stimme den Tieren zu geben. Für mehr Würde, Respekt und Liebe unseren Mitlebewesen gegenüber. Für ein Ja zum Horn, welches die Natur der Kuh gegeben hat und für diese von grossem Nutzen ist. Auch ein Ja, um nicht weiter wegzuschauen.

Für mich persönlich ist dieser erste Blogbeitrag mehr als nur ein Ja an der kommenden Abstimmung. Für mich ist es ein symbolisches Ja, meine Stimme ganz allgemein den Tieren zu geben. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Tiere gesehen und verstanden werden, dass wir ihnen mit Respekt und Achtsamkeit begegnen.

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